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Selbstverteidigung

  • die funktioniert, wenn es darauf ankommt
  • die auf Erfahrungen aus Jahrhunderten zurückgreift
  • die neueste wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt

Geistige Haltung

  •  durch Konzentration auf das Wesentliche
  •  durch die richtige Einstellung
  •  durch Werte aus asiatischer und europäischer Tradition

Körperbewusstsein

  •  um Alltagsstress abzubauen
  •  um Kraft und Energie zu schöpfen
  •  um Wohlbefinden und Vitalität zu steigern 

WingTsun ist persönliche Weiterentwicklung! 

WingTsun wird in einer Gruppe trainiert, aber individuell.
Die Fähigkeiten des einzelnen werden gefördert und ausgebaut.

WingTsun ist gewaltfrei: 

WingTsun-Lehrer sind gegen jede Form von Gewalt. WingTsun ist reine Selbstverteidigung.

WingTsun macht Spass: 


WT-Lehrer geben ihr Wissen in einer partnerschaftlichen und entspannten Atmosphäre weiter.

WingTsun ist intensiv und vielfältig: 

Die Verteidigungsfähigkeit ist durch konzentriertes und regelmäßiges Training zu erlernen.

  • Was ist WingTsun?
  • Die WingTsun-Geschichte
  • Die 3. Ebenen im WingTsun
  • Die Prinzipien und Kraftsätze im WingTsun

WingTsun ist eine reine Selbstverteidigung, in deren
Mittelpunkt einmalige Prinzipien stehen, die durch konzentriertes Üben und bewusstes Sich-Einlassen erlernt und umgesetzt werden können.

Dabei werden anfangs Techniken und Abläufe unterrichtet, die aber nur Mittel zum Zweck sind. Ziel ist die Ausprägung von wichtigen Fähigkeiten, die einem in Konfliktsituationen jeglicher Art zur Verfügung stehen – die großen Sieben (!).

Entscheiden Sie sich dafür, WingTsun zu erlernen, haben Sie Gelegenheit, drei aufeinander aufbauende Verteidigungssysteme zu erlernen, von denen aber auch jedes für sich effektiv funktioniert.

Gleich zu Beginn lernen Sie die proaktive Lösung – frei nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ – mittels des BlitzDefence-Konzepts: recht festgelegte, jedoch höchst effektive Technikabläufe, verbunden mit psychologischen und kommunikativen Mitteln, die auf typische Konfliktsituationen – wie „Grenzen setzen und verteidigen für Frauen“ oder den „Ritualkampf der Männer“ – vorbereiten.
Da solche Situationen am häufigsten auftreten, ist es dementsprechend sinnvoll, diese auch als Erstes lösen zu lernen. BlitzDefence ist ein in sich geschlossenes WingTsun-Programm, das Ihnen präventiv, angemessen und notwehrkonform zur Seite steht.

Darauf aufbauend verstärkt man im zweiten Jahr ein teil-interaktives Prinzip, das auf obigem präventiven Vorgehen aufbaut – jedoch bereits ab der ersten Stunde mit geübt wird: Man konzentriert sich zunehmend auf mögliche Reaktionen des Aggressors und beschäftigt sich intensiv mit der Frage, was passiert, wenn man mittels der BlitzDefence-Methode doch an seine Grenze kommt.
Sei es, weil der Gegner ein sehr geübter Kämpfer oder es eben keine der obigen Situationen ist, sondern eher ein Überfallszenario oder Ähnliches.
Zunehmend werden Fähigkeiten wichtiger als feste Techniken; denn es gibt zu viele Varianten freier Angriffe, als dass man diese alle üben könnte.

Nach einigen Jahren entwickelt sich der Schüler dann zu einem Experten, der nicht mehr selbst präventiv angreifen muss, sondern auf den Angriff des anderen wartet und ihn mit der Kraft dessen eigenen Angriffs besiegt. Dies ist die fortgeschrittene Stufe im WingTsun und verwirklicht die ursprünglichen Prinzipien: vollständige Anpassung an den Gegner.

So ist für jeden etwas dabei: Diejenigen, die primär wegen der Selbstverteidigung WingTsun erlernen möchten, können dieses Ziel dank BlitzDefence innerhalb eines halben bis zu einem Jahr erreichen.
Natürlich verbessern sich die Selbstverteidigungsfähigkeiten danach weiter, wenn man das nächsthöhere Konzept erlernt, aber eine schnelle erfolgsversprechende Strategie haben Sie bereits gemeistert.
Die, die Spaß an der Kampfkunst entwickeln und kampflogisch mehr verstehen und umsetzen lernen wollen oder z.B. aus ethischen Gründen gar nicht angreifen, aber dennoch selbstverteidigungsfähig sein wollen, können die weiterführenden Programme erlernen:
Fließende Bewegungen und gezieltes Timing gehen in einem systematischen und koordinierten Bewegungsablauf ineinander über. Sie verschmelzen zu einer neuen und kraftvollen Einheit.
WingTsun baut dabei auf dem vorhandenen Potential der Schüler auf. Nicht Muskelkraft und Kondition sind die Voraussetzungen für WingTsun, sondern die Bereitschaft, sich auf seinen Körper einzulassen, seine Stärken kennenzulernen und zu nutzen. Dadurch steigert sich die körperliche und geistige Flexibilität  und die Wahrnehmungsfähigkeit wird gefördert. Den Weg dahin ergänzen gezielte Entspannungs- und Konzentrationstechniken sowie Atemübungen, die den Körper wieder „auftanken“.

Wer WingTsun lernt, entwickelt ein intensives Körperverständnis und ein neues Selbstbewusstsein.
Durch regelmäßiges Training erlangen die Schüler mehr Sicherheit. Sie werden sich ihrer selbst und ihrer Möglichkeiten bewusst. Allein dieses neu erarbeitete Bewusstsein und das körperliche Bei-sich-Sein führt zu einem neuen Lebensgefühl.
Persönliche Einschränkungen spielen im Alltag keine große Rolle mehr. Das Leben ist vielseitiger und lebendiger. WingTsunler verlassen die „Opferrolle“ und kommen schon deshalb seltener in gefährliche Situationen.
Außerdem lernen sie zunehmend bevorstehende Konflikte selbstsicher zu deeskalieren, wodurch WingTsun einen Beitrag zur Gewaltfreiheit leisten kann!

WingTsun-Lehrer sind gegen jede Form von Gewalt  – und dies wird auch vom ersten Tag an unterrichtet: 
Die erlernten Fähigkeiten dienen nur der Selbstverteidigung und der Nothilfe.

WingTsun was übersetzt soviel heißt wie “Schöner Frühling” soll der Sage nach vor ca. 300 Jahren von der buddhistischen Nonne Ng Mui entwickelt worden sein. Auf der Flucht vor Peinigern und Verrätern die genau wie Sie über die Kunst des Shaolin Kung-Fu`s verfügten war Sie auf der Suche nach einem Kampfsystem welches dem der Peiniger überlegen war. Grund für diese Suche war, das Sie mit Ihrem können den männlichen Kämpfern zwar technisch ebenbürtig war, diese aber aufgrund Ihrer Körperkraft nicht besiegen konnte.

Sie entwickelte ein System welches nicht auf Körperkraft, Akrobatik und artistischem Geschick basierte, sondern auf kurzen und effektiven Anwendungen. Man sagt die Inspiration für dieses System erhielt Sie aus der Tierwelt, als Sie einen Kampf zwischen einem Fuchs und einem Kranich beobachtete.

Auf der Flucht lernte Sie das schöne Mädchen Yim Wing Tsun (die spätere Namensgeberin dieses Systems) kennen, diese litt unter den Belästigungen eines Dorfbekannten Schlägers in dem Ort in dem Sie lebte.. Ng Mui die sehr gerechtigkeitslieben war, beschloss das Mädchen in Ihre neu entwickelte Kampfkunst zu unterweisen. Aufgrund dieser erlernten Techniken sah sich das Mädchen jetzt in der Lage sich gegen Ihren vermeindlich stärkeren Gegner durchzusetzen und diesen zu besiegen.

Wing Tsun wurde fortan als Geheimstil über Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben. Erst Großmeister Yip Man machte das Wing Tsun öffentlich und für jedermann zugänglich. Er eröffnete in Hongkong eine Schule um damit seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Yip Man unterrichte in dieser Schule sehr viele Schüler, zu seinen bekanntesten gehörte mit Sicherheit Bruce Lee, der aufgrund des Wing Tsun seine Kampfkunst Jeet Kune Do entwickelte.  Als Yip Man sich schon offiziell schon vom Unterrichten zurück gezogen hatte nahm er noch einen einzigen Schüler auf, dieser Schüler war Großmeister Leung Ting, er war der sogenannte Closed Door Student.

Leung Ting der heute der Weltcheftrainer des Wing Tsun ist, erlernte dabei den sogennaten Altersstil von Großmeister Yip Man, hier kommt es weder auf Körperkraft noch auf Augenmaß an, sondern einzig und allein auf Gefühl welches sich durch Jahrelanges Chi-Sao entwickelt hat.

Großmeister Leung Ting gibt dieses System seit Mitte der 70er Jahre an seinen Meisterschüler Großmeister Keith R. Kernspecht weiter, der heute der Leiter der von Ihm gegründeten EWTO ist, und der mittlerweile Europaweit mehr als 2000 Schulen angeschlossen sind.

Unter den 3 Ebenen des WingTsun versteht man den Aufbau und die Entwicklung eines Kämpfers.  Wir unterscheiden im WingTsun folgende Ebenen um zur vollkommenen Reife zu gelangen.

1. Ebene – unterste Ebene – körperliche Selbstverteidigung
WingTsun besteht aus drei Ebenen, wobei die körperliche die unterste darstellt.
Hier geht es darum, seinen Körper vor den Angriffen anderer (Körper) zu schützen und körperliche Auseinandersetzungen erfolgreich zu bestehen. Dennoch ist auch das körperliche WingTsun keine Ansammlung von Techniken. Bestimmten Mottos oder Formeln folgend werden in Zusammenhang mit einer besonderen Bewegungsschule (Formen, Chi-Sao usw.) die nötigen Verteidigungs-„Bewegungen“ unmittelbar an den Angriff angepasst und vom Verteidiger (WT-Anwender) spontan kreiert.

2. Ebene – mittlere Ebene im WingTsun – Strategie und Taktik
Dieselben Formeln, die wir in der unteren, körperlichen Ebene benutzen, um damit unsere Kampf-Bewegungen zu generieren, dienen in der 2. Ebene, um Taktiken oder Strategeme zu entwickeln, die sich im äußeren Leben und seinen mannigfaltigen Manifestationen, im Beruf, in der Schule, in der Politik vorteilhaft einsetzen lassen.
In diesem Falle geht es nicht um Verteidigung des Körpers, sondern einer Position, der gesellschaftlicher Stellung, des Geschäftserfolges. Kurz, die mittlere Ebene lehrt, wie man mit Klugheit, Geschick und mit List in der äußeren Welt überlebt und sich gegen andere durchsetzt.
Aber diese Ebene muss am Ende vom Einzelnen überwunden werden, denn alles, was man so gewinnt, ist nicht für ewig und damit am Ende wertlos; letztlich stärken Taktiken und Management-Fähigkeiten (es sei denn, man täte nur selbstlos seine Pflicht) das Ego, die Wurzel von allem Übel und Leid. Darüber hinaus entwickelt Ebene zwei aber „Persönlichkeit“, die, wenn man sie von der „falschen Persönlichkeit“ trennt, die Nahrung ist, die das Material für die verkümmerte „Essenz“ bilden wird.

3. Ebene – höchste und wertvollste Ebene – Selbstvervollkommnung
Diese Ebene ist idealer Weise die Ebene der Meister bzw. Großmeister. Die höchste Lehre hat nichts damit zu tun, wie stark unser Fauststoß ist (körperliche Ebene), auch nicht damit, wie erfolgreich wir im Geschäft, beim anderen Geschlecht, also in der Außenwelt sind. „Denn was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewänne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“
Bei der 3. Ebene geht es um unsere Essenz, um unser wahres Leben, um unser Innenleben. Hier gilt es, nicht andere, sondern sich selbst (Neid, Hass, Frust, Selbstmitleid, Angst, verletzter Gerechtigkeitssinn, schlechte Gewohnheiten usw.) zu besiegen.
Indem wir den Weg der individuellen psychologischen Evolution beschreiten und uns z.B. von falschem Denken, von mechanischen körperlichen und geistigen Haltungen befreien, wollen wir uns in einen neuen, besseren und friedfertigen Menschen verwandeln. Nachdem wir entsprechend an uns gearbeitet haben, wird die Welt für unsere Nächsten eine bessere sein.
Ursprünglich arbeitete der WT-Anwender auf allen diesen drei Ebenen gleichzeitig an sich, als WingTsun aber an einfachere Menschen unterrichtet wurde, die nur das Körperliche verstehen konnten, fand eine Aufteilung in die drei verschiedenen Ebenen des Lernens statt. Die meisten Schulen, auch in Asien, kennen nur noch die körperliche Ebene und sind nie mit den anderen beiden in Berührung gekommen, zum Teil leugnen sie sogar ihre Existenz.
Tatsächlich durchziehen dieselben Mottos und Verhaltensformeln auf geniale Weise alle drei Ebenen, wobei sie besonders in ihrer höchsten Ebene den größten und langhaltigen Nutzen bringen.

Die 4 WingTsun-Prinzipen   

1. Prinzip: Ist der Weg frei, Stoß vor!
Mit diesem Prinzip kann der Angegriffene das Kampfgeschehen von Anfang an „in der Hand behalten“: Der WT-Kämpfer reagiert auf feindseliges Überschreiten der Sicherheitsdistanz mit der sog. Universallösung. Dabei spielt die Art und Weise des gegnerischen Angriffs keine grundsätzliche Rolle.

2. Prinzip: Wenn der Weg nicht frei ist, bleib kleben!
Falls der Angreifer das Vorstoßen des WT-Kämpfers behindern kann, klebt der WT-Kämpfer an der gegnerischen Abwehr. 

3. Prinzip: Wenn die Kraft des Gegners größer ist, gib nach!
Aufgrund von Druckverhältnissen kommt es zu „taktilen“ Reflexen (Chi-Sao-Reflexe). Diese passiven, direkt durch den Gegner bestimmten („maßgeschneiderten“) Abwehrreflexe lassen die Angriffsenergie ins Leere laufen. WT ist ein weicher Stil!

4. Prinzip: Zieht der Gegner sich zurück, folge!
Aufgrund des ständigen Vorwärtsdruckes dringt man sofort und automatisch wie Wasser in jede sich ergebende Lücke. So ist das 4. Prinzip die Konsequenz des Vorwärtsdruckes.

Während man sich die Fähigkeiten zur Realisierung des 2. und 3. Prinzips im Chi-Sao-Training („klebende Arme“) aneignet, übt man das Zusammenspiel aller 4 Prinzipien im Lat-Sao (Freikampf). Das Bewegungsrepertoire erhält man aus den WT-Formen. Der Bewegungsreichtum, den man im WT vorfindet, wird durch die WT-Prinzipien und bestimmte Bewegungsmuster kaum eingeschränkt. Der Selbstverwirklichung und der individuellen Interpretation (des fortgeschrittenen WT-Anwenders) sind kaum Grenzen gesetzt

Die 4 Kraftsätze des WingTsun

1. Mache dich frei von deiner eigenen Kraft!
Soll heißen: Befreie dich und deine Techniken von unnötiger Kraft.  Benutze nur die Muskeln die man für die Bewegung braucht – alle anderen sollten locker bleiben. Dadurch können die Bewegungen freier und noch kräftiger werden!

2. Mache dich frei von der Kraft des Gegners!
Überträgt der Angreifer ungewünscht Kraft auf uns, gilt es in diesem Merksatz diese Kraft abzuleiten oder so damit umzugehen, dass sie uns nicht schadet.

3. Verwende die Kraft des Gegners gegen ihn selbst!
Nun soll der WT’ler lernen, die Kraft des Angreifers für sich nutzbar zu machen. Günstige Umstände, anatomische Gegebenheiten, Mottos und Verhaltensregeln bringen den Schüler mehr und mehr dazu, sich in den verschiedenen Situationen richtig zu verhalten.

4. Füge zur gegnerischen Kraft Deine eigene hinzu!
Jetzt ist es an der Zeit, die eigene Kraft sich entfalten zu lassen.

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Video-Link: https://youtu.be/lFuQdoXX_gg

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Video-Link: https://youtu.be/k5WJs9OE1k8